Gut 300.000 Euro wird ausgeschüttet

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Kontinuität bei der Kader-Zusammenstellung spült weniger Geld in den U24-Ausbildungsfonds

Gut 300.000 Euro werden nach dem Ende der Hauptrunde ausgeschüttet – ratiopharm Ulm, Brose Baskets und Paderborn Baskets derzeit die größten Profiteure – Einsatzzeiten deutscher U24-Akteure haben sich gegenüber Vorjahreszeitraum fast verdoppelt.

302.400 Euro – dies ist die voraussichtliche Summe, die aus dem U24-Ausbildungsfonds nach dem Ende der Hauptrunde in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) anteilsmäßig an die 18 Beko BBL-Klubs ausgeschüttet wird. Unabhängig davon, ob die beiden vorliegenden Anträge auf Ausbildungsentschädigung positiv beschieden werden, ist bereits jetzt zu konstatieren, dass die zur Verfügung stehende Summe geringer sein wird als die in der vergangenen Saison. In der Spielzeit 2008/2009 umfasste das finanzielle Volumen des U24-Ausbildungsfonds noch 356.800 Euro. „Dass sich diesmal weniger Geld im System befindet, ist auf die Kontinuität bei der Kader- Zusammenstellung zurückzuführen. Dies ist ein ausdrücklich gewünschter und beabsichtigter Effekt“, äußerte sich Jan Pommer, Geschäftsführer der Beko BBL. „Je länger ein Klub seinen Akteur an sich bindet, umso höher ist die Identifikation der Fans und Zuschauer mit dem Spieler“, so Pommer weiter. Ein weiterer positiver Effekt: Die Spielzeit der deutschen U24-Akteure hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt (von aktuell 4.434:12 Minuten auf 7.864:56 Minuten).

Größte Profiteure dieses zusätzlichen Instruments zur Nachwuchsförderung, bei dem die Spielzeiten deutscher U24-Akteure des Jahrgangs 1986 oder jünger finanziell honoriert werden, sind aktuell ratiopharm Ulm, die Brose Baskets und die Paderborn Baskets. Aktuell erhalten die Ulmer für bislang 1.353:57 deutsche U24-Minuten 52.058,23 Euro. Bamberg und Paderborn werden nach dem 28. Spieltag mit 40.371,61 Euro (1.050.00 Minuten) beziehungsweise mit 33.677,61 Euro (875:54 Minuten) bedacht. Nach Beendigung des 34. Spieltags am 1. Mai wissen die 18 Erstligisten endgültig, mit wie viel zusätzlichen Einnahmen sie rechnen können.

Gespeist wird der Gebührentopf aus Transfergebühren für Neuverpflichtungen von Spielern. Für jeden Akteur, der von den Klubs vor Saisonbeginn 2009/2010 bis zum Ende der Transferperiode am 28. Februar 2010 neu unter Vertrag genommen wurde, wurden 2.800 Euro fällig. Für Spieler mit einem Tryout-Vertrag von weniger als drei Monaten fielen keine Gebühren an.

Die genauen Zahlen zum U24-Ausbildungsfonds finden Sie auf Internetseite der Beko BBL (Direktlink).

Pressemitteilung: BG Göttingen, vom 25.03.2010